GMS beendet Zusammenarbeit mit Schuhe24

Der GMS Verbund beendet die Kooperation mit der Schuhe24 nur knapp zwei Jahre nach Ihrem Beginn. In der Sache gab es verschiedene Gründe die Zusammenarbeit zu beenden.

Köln, 15.03.2019 – Unabhängig von den Gründen der Vertragsbeendigung zeigen die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse bei GMS Fachhändlern, nicht den erhofften Erfolg. GMS hat die Daten teilnehmender Fachhändler untersucht und ist dabei zu ernüchternden Ergebnissen gekommen. Der Rohertrag nach Plattformkosten von Ware, die über eine Online Plattform verkauft tendiert gegen Null. Jeder Umsatz, der über eine solche Plattform statt im Schuhgeschäft gemacht wird, verschlechtert damit das Betriebsergebnis des Fachhändlers. „Wenn ein Fachhändler Umsatzverluste in seinem Geschäft mit Umsätzen auf einer Plattform kompensieren will, dann ist das nicht mehr und nicht weniger als ein Brandbeschleuniger für den Niedergang”, erläutert GMS Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus. „Unabhängig von den hohen Zusatzkosten einer Plattform für den Fachhandel fehlt die Ware bei jedem Lehrverkauf im Laden, und kommt erst nach Wochen wieder zurück.” Bei Retouren-Quoten von 30 % bis teilweise 70 % und der Erkenntnis, dass auch im Internet die gut verkäufliche Ware zuerst weg geht, ist das ein echtes Problem für die Fachhändler. „Alles in allem sind Online Plattformen aus unserer Sicht eine existenzielle Gefahr für den Fachhandel. Wenn eine Schuhverbundgruppe ernsthaft behauptet, ein stationärer Fachhändler müsse 20 % seines Umsatzes Online machen, so sägt sie an dem Ast auf dem wir alle sitzen”, resümiert Dr. Niehus.

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