Nachfolgebörse für Schuhgeschäfte gestartet

Ein gutes Schuhgeschäft gehört zu einem Ort wie die Bäckerei und der Friseur. Doch immer mehr inhabergeführte Fachhandelsgeschäfte schließen, da die aktuellen Inhaber keinen geeigneten Nachfolger finden, obwohl die Geschäfte teilweise sehr gute Renditen erwirtschaften. Das macht sich besonders in ländlichen Regionen bemerkbar.

Köln, 01.09.2017 – Viele Unternehmensinhaber, die sich in den nächsten ein bis drei Jahren altersbedingt aus der Geschäftsführung verabschieden, suchen gegenwärtig geeignete Nachfolger. Der demographische Wandel sowie die sinkenden Übertragungen von Unternehmen im Familienkreis werden die Anzahl voraussichtlich zusätzlich weiter steigen lassen.

Doch obgleich mindestens zwei Drittel der inhabergeführten Schuhgeschäft in Deutschland aus Sicht der Kölner Verbundgruppe GMS als übernahmewürdig gelten, also einen höheren Gewinn erzielen als ein abhängig Beschäftigter durch Arbeit sowie Kapitalerträge für seine Altersversorgung erzielen kann, gestaltet sich der Prozess der Übergabe in der Realität häufig schwierig. Die Gründe hierfür liegen auf beiden Seiten der Beteiligten. Zum einen wird die Nachfolge von Inhaber häufig nicht rechtzeitig geplant, zum anderen fehlt beim Interessenten oft schlicht der Mut zur Selbstständigkeit. Wie sollte man eine Unternehmensnachfolge organisieren? Wo findet man einen geeigneten Nachfolger? Wie ermittelt man den Wert des Unternehmens? Die Fragen der Unternehmensnachfolge sind komplex.

Auf der anderen Seite fehlt am Markt schlicht die Transparenz. Kein Interessent, der häufig auch noch regional gebunden ist, weiß wann und wo in seiner Nähe ein interessantes Geschäft abzugeben ist.

Um sowohl erfahrenen Schuhfachhändlern bei der Expansion zu helfen, als auch jungen Unternehmern die Möglichkeiten im Schuhfachhandel noch näher zu bringen, und damit potenzielle Nachfolger mehr Mut zur Selbständigkeit bekommen, startet der GMS eine kostenfreie Online-Nachfolgebörse auf GMS-Verbund.de. Dort sind ab dem 01.09.2017 Angebote und Gesuche zum Thema Unternehmensnachfolge zu finden.

Vermutlich möchte nicht jeder Inhaber seine Firma für jeden ersichtlich über eine Online-Unternehmensbörse vermarkten. Hier spielen vor allem Vertraulichkeitsaspekte sowie die Frage nach der richtigen Zielgruppe eine wichtige Rolle. Die abzugebenden Unternehmensdaten werden den Interessenten daher im ersten Schritt nur in Form eines standardisierten, anonymen Steckbriefes – nach Regionen gruppiert – angeboten. Dabei werden zunächst lediglich zentrale betriebswirtschaftliche Kennziffern wie Unternehmensgröße, Circa-Umsatz, oder VK-Fläche benannt. Die Kundenbetreuer der GMS stimmen in dem dann folgenden Prozess jeden Schritt eng mit dem Inhaber ab. Der Kundenbetreuer ist dabei das Bindeglied zwischen zwei Parteien, die sich nicht kennen, jedoch dasselbe Ziel verfolgen.

Auf der anderen Seite begleiten die GMS Experten auch den interessierten Existenzgründer bei jedem Schritt in die Selbstständigkeit. Eine Businessplanung, die Kapitalbedarfsrechnung oder die Finanzierungsanfrage bei Banken gehören zum Standardrepertoire des GMS Beraters. „Oft sind es aber auch die kleinen Dinge, die einem Gründer Mut machen“, kann GMS Geschäftsführer Thomas Schulte-Huermann aus Erfahrung berichten. „Wir begleiten unsere Kunden häufig Gesprächen mit Banken, Stuerberatern und Vermietern.“

“Auch wenn das Angebot auf der GMS Homepage zu finden ist, handelt es sich dabei ausdrücklich um ein verbundgrupenunabhängiges Angebot“, betont Dr. Karsten Niehus. „Wie bei uns üblich ist diese Dienstleistung für den Fachhändler natürlich absolut kostenlos.“

GMS Fachgruppentreffen bei Ganter, Think und Hartjes

Das fünfte GMS Fachgruppentreffen für Komfortschuhhändler führte am 16. und 17. Mai 2017 die GMS Fachhändler nach Österreich zu den Bequemschuhspezialisten der Lorenz Shoe Group AG (Ganter), der Think Schuhwerk GmbH und der HARTJES GmbH.

Köln, 29.05.2017 – GMS Prokurist Horst Purschke und Fachgruppenleiterin Alexandra Gföller begleiteten und unterstützten die GMS Teilnehmer während dieses Meetings.

GMS Fachgruppentreffen – in der Produktion bei Hartjes mit Inhaber Stefan Spreitzer

Der erste Tag startete bei der Lorenz Shoe Group AG in Taufkirchen/Pram. Nach einem herzlichen Empfang durch den Vertriebsleiter der Marke Ganter, Herrn Christoph Götzendorfer, wurden die Teilnehmer durch die Produktionsstätte und Fachabteilungen geführt. Die Fachhändler erhielten wertvolle Informationen über Produktionsvorgänge, eingesetzte Materialien und Weiterentwicklungen. Im Anschluss daran wurde mit dem Geschäftsführer Herrn Gerhard Aigner und Herrn Götzendorfer über Anregungen und Wünsche der Kunden diskutiert, um gemeinsam konstruktive Lösungen zu schaffen.

Nach einem informativen und erfolgreichen ersten Tag, hatten die Teilnehmer am Abend die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Am zweiten Tag besuchten alle Teilnehmer den Lieferanten Think Schuhwerk GmbH in Kopfing. Die Geschäftsführer Walter Breuer und Martin Koller sowie Marketingverantwortliche Frau Manuela Schediwy, empfingen die Gruppe sehr herzlich und führten Sie durch den Betrieb und die damit verbundenen Fachabteilungen. Nach einem gemeinsamen Imbiss wurde den Teilnehmern einen Überblick über zukünftige Vertriebs- und Marketingaktivitäten der Marke Think gegeben. Darüber hinaus brachte Herr Breuer den Fachhändlern den Beitrag der Marke Think zu dem Thema Nachhaltigkeit näher. Intensiv besprochen und diskutiert wurden anschließend alle Kundenwünsche und Anregungen der Marke betreffend.

In der zweiten Tageshälfte trafen sich alle Teilnehmer bei HARTJES in Pramet. Vertriebsleiter Stefan Spreitzer stellte die Firma anhand vorbereiteter Charts vor. Im Anschluss daran führte er die Teilnehmer durch die Produktion, die Warenläger und die jeweiligen Abteilungen.  Auch hier erhielten die Fachhändler einen wertvollen Einblick über die Produktionsvorgänge, Kollektionsentwicklungen und die eingesetzten Materialien und waren darüber hinaus sehr beeindruckt über die zu 100%ige Vorort-Produktion. Schließlich endete das Komfortschuhmeetig mit einer angeregten Gesprächsrunde. Es wurden auch hier über Kundenwünsche und Anregungen diskutiert und effektive Lösungen gefunden.

GMS Fachgruppentreffen bei Think

GMS Verbund veranstaltet erstes Facebook­-Seminar

Erfolgreicher Social-Media-Workshop für GMS Fachhändler im Taufstein in der Rhön.

Köln, 17.03.2017 – Facebook bietet eine wichtige Kommunikations- und Werbeplattform für die den inhabergeführten Schuhfachhandel. Im Februar 2017 veranstaltete der GMS Verbund aus Köln daher ein Facebook-Seminar für seine Kunden. Ziel des Seminars war es, den Teilnehmern einen fundierten Einstieg in den Bereich Social-Media zu geben und das Verständnis zu wecken, was wichtig für die Nutzung von Social-Media-Kanälen in der Kommunikation mit Endkunden ist. Themen des Seminars waren unter anderem das Anlegen eines Facebook­Accounts, die Umsetzung von Facebook-Kampagnen und psychologische sowie kommunikative Grundlagen für Social-Media-Anwendungen.

Im Rahmen des Seminars haben die Vortragenden geklärt, welche Maßnahmen für erfolgreiches Werben auf Facebook nötig sind. Das Facebook-Seminar gliederte sich in verschiedene Teile.
Im ersten Teil des Seminars wurde die Frage, ob soziale Medien Kommunikationskanäle als Wege für den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden oder Werbemedien dienen, beantwortet. Im nächsten Schritt wurden Ziele und Strategien für einen erfolgreichen Social-Media Auftritt definiert und einen Facebook-Account sowie die dazu gehörige Fanpage erstellt. Die Definition einer Zielgruppe sowie des Inhaltes der Fan-Page wurden zusätzlich vorgenommen.

Darauf folgend wurden Analyse-Tools für die Überprüfung des Erfolgs der Content-Strategien vorgestellt. Um von der rechtlichen Seite abgesichert zu sein, beschäftigten sich die Teilnehmer zudem intensiv mit dem Thema Datenschutz. Zum Schluss wurden die Themen „Virales Marketing” und „Cross-Media-Marketing” behandelt. Diese Prozesse zeigen, wie mit geringem Kostenaufwand die Bekanntheit eines Unternehmens gesteigert und der Absatzmarkt vergrößert werden kann.

Das Seminar gab den Fachhändlern innerhalb von zwei Tagen einen umfassenden Überblick über die zurzeit verfügbaren wichtigsten und nützlichsten Social-Media Anwendungen. Entsprechend positiv vielen das Feedback der Teilnehmer aus.

„Wir haben bislang noch keine Facebook-Fanpage. Wir werden das allerdings nun zügig umsetzen und unsere jüngeren Mitarbeiter mit der Pflege beauftragen. Das Seminar war sehr aufschlussreich und verständlich, so dass die Umsetzung leicht zu bewerkstelligen sein wird. Ich bin fest überzeugt, dass wir zukünftig unsere lnternetpräsens sowie Facebook & Co. viel mehr einsetzen werden als Anzeigen in Tageszeitungen zu schalten”, lobt Katharina Städele von Cornelius Gesunde Schuhe in Memmingen.

Auch Tim Küßner aus Wolmirstedt war begeistert: ,,Sofort nach dem ersten Seminartag haben meine Frau und ich uns privat bei Facebook eingeloggt und eine Fanpage erstellt, wenn auch noch verborgen, damit wir zuhause daran feilen können. Wir haben viele tolle Ideen mitgenommen sowie Hilfe für technische Umsetzungen erhalten. Die Möglichkeiten die digitalen Medien viel intensiver für Neukundengewinnung und Bestandskundenpflege zu nutzen, können wir nun jedem fortschrittlichen Kollegen empfehlen.”

„Wir sind zwar schon auf Facebook aktiv, aber wie ich feststellen konnte noch in den Startlöschern. Für mich waren die Tipps und die rechtlichen Hinweise wichtig und hilfreich. Des Weiteren habe ich viel Input zur Schaltung von gesponserten Anzeigen mitnehmen können. Das Seminar war sehr aufschlussreich und werde mich nun zügig daran machen mich zu vernetzen. Ich bin auf die Reaktionen gespannt”, resümiert Dirk Wegmann aus Lingen.

Der GMS Verbund plant weitere Facebook-Seminare in anderen Regionen für interessierte Kunden.